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Nachzügler ins Selbstgebaute
09.03.2015

Platz suchte das Team von Reppco Architekten und zog in die Hoffmannsallee 55, ein Eigenbau

Als sie das Gebäude in der Hoffmannsallee 55 entwarfen und planten, rechneten Christiane Behrens und Thomas Euwens, Geschäftsführer von Reppco Architekten, nicht damit einmal selbst dort einzuziehen. „Unser Team ist gewachsen. Wir mussten uns einfach vergrößern“, erklärt Behrens den Wegzug vom großen Markt im Januar. Statt 160 Quadratmeter stehen den Architekten nun 360 Quadratmeter zur Verfügung. Platz genug, um das Team unterzubringen, das seit Firmenstart in 2004 von sechs auf heute 15 Mitarbeiter anwuchs.„Das Gebäude ist sehr funktionell gebaut. Auf jedem Geschoss befindet sich ein Installationskern mit Küche und WC. Die Fläche außenrum lässt sich variabel gestalten“, sagt die Geschäftsführerin. Vor dreizehn Jahren als es fertiggestellt worden sei, gehörte es zu den innovativsten Bürogebäuden seiner Zeit und gewann sogar Auszeichnungen. Erdsonden und Wärmepumpen sorgen dafür, dass es gleichzeitig gekühlt und gewärmt werden kann. Im Sommer ist die Lüftungsanlage an der Südseite besonders praktisch. Sie sorgt dafür, dass die heiße Luft nach draußen abziehen kann. Die Beschattungsanlage sorgt für zusätzliche Kühlung. Das passt auch zum Tagesgeschäft, da Reppco auch Klimaschutzsiedlungen, Passivhäuser und energetischer Sanierung plant. Wie das neue Büro aussehen sollte, konnten die Mitarbeiter aktiv mitbestimmen. Sie hatten sich ein Großraumbüro gewünscht, um einen besseren Blick dafür zu haben, wer woran arbeitet. „Mir gefällt die aktuelle Raumaufteilung sehr gut. Jeder hat seinen eigenen Bereich, bekommt aber trotzdem mit, was die anderen machen“, sagt Bautechnikerin Katrin Moll. Seit zehn Jahren ist sie im Team, wobei sie auch die dortige Frauenquote wertschätzt. Die liege bei über 90 Prozent, so Moll: Frauen sind einfach Teamplayer und das passt gut zu uns“.
Karolina Warkentin