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04.03.2015 Kleve

Die beiden Planer und ihre 13 Mitarbeiter genießen nach dem Umzug vom großen Markt an die Hoffmannallee nun mehr Platz und viel Licht. Das Hoffmannkontor hatten die Architekten im Jahr 1999 selbst konzipiert.

 

Zu wenig Platz, um die Unterlagen während der Arbeit mal etwas auszubreiten, projektübergreifende Themen direkt im Großraumbüro zu besprechen oder sich in der Mittagspause gemütlich mit den Kollegen bei einem Kaffee zusammenzusetzen - da fiel den beiden Geschäftsführern der Reppco GmbH, Christiane Behrens und Thomas Euwens, die Entscheidung zum Umzug in das Hoffmannkontor nicht schwer. Im ersten Obergeschoss des Gebäudes an der Hoffmannallee stehen den 15 Architekten, Bauzeichnern und anderen Mitarbeitern nun 360, statt vormals 160 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Und es gibt viel zu tun - nicht zuletzt, weil Umweltministerin Barbara Hendricks und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel ihr Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 in die Wege geleitet hätten, so Behrens. Das Thema Passivhaus stehe hoch im Kurs. Neubauprojekte und Gebäudesanierungen rund um das Thema Energieeffizienz gehören bei der Reppco GmbH zum Tagesgeschäft. Was viele, insbesondere Privatkunden, oft nicht wüssten, sei die Tatsache, dass schon ein Beratungsgespräch zur energetischen Sanierung mit Fördermitteln vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA) bezuschusst wird. Bei der späteren Umsetzung beispielsweise beim Einbau von Wärmepumpen, Pellettheiz- oder Photovoltaikanlagen, gibt es viele Möglichkeiten, Gelder von der KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zu bekommen, berichtet Thomas Euwens. Für die Sanierung einer Wohnung seien so bis zu 22,5 Prozent Teilschulderlass möglich. Die Reppco GmbH konnte schon viele Projekte in Kleve, aber auch im Düsseldorf-Kölner Raum, generieren und umsetzen. Dazu zählen zum Beispiel die Klimaschutzsiedlungen Küpperstraße und Mühlenberg und auch das Hoffmannkontor. Beide Geschäftsführer blicken auf eine jahrelange Zusammenarbeit, seit 1998, zurück. Als Reppco GmbH haben sie im Jahr 2004 mit sechs Mitarbeitern begonnen.Im selbst entworfenen Gebäude an der Hoffmannallee sind sie nun 15 Mitarbeiter und die Fluktuation sei sehr gering, so Architekt Euwens. "Unsere Räumlichkeiten am großen Markt haben wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen", erklärt Christiane Behrens. Man habe sich am alten, in der Nähe liegenden Standort auch wohl gefühlt, aber die Mitarbeiter hätten dort schlichtweg zu eng zusammen gesessen, so die Geschäftsführerin. Im Hoffmannkontor stehen nun lichtdurchflutete Großraumbüros zur Verfügung, die eine direkte Kommunikation über Projekte und andere Themen ermöglichen. Moderne Besprechungsräume werden für Kundenberatungsgespräche genutzt.Eine gemütliche Ecke zum Austausch zwischen den Kollegen bezeichnen die Architekten selbst gern als "Käffken".

 

Von Maria van de Sand