Die Spyckstraße in Kleve ist eine ruhige Straße unweit der Klever Innenstadt. Fußläufig sind Einrichtungen des täglichen Bedarfs wie beispielsweise Schulen, Einzelhandel und Gastronomie gut zu erreichen. Das Grundstück grenzt an den Radschnellweg, der Kleve und die niederländische Nachbarstadt Nijmegen verbindet.
Zuvor befanden sich auf dem Grundstück acht Mehrfamilienhäuser aus den 1950er-Jahren, die weder energetisch noch barrierefrei zukunftsfähig saniert werden konnten. Daher half der Abbruch, um vier Mehrfamilienhäuser mit 63 neuen 2-3 Zimmer-Wohnungen zu errichten und das gesamte Potential des Grundstücks zu nutzen.
Insbesondere junge Menschen und ältere Alleinstehende benötigen dringend neuen Wohnraum. Um auch junge Familien anzusprechen, wird das Quartier zukünftig um einen fünften, letzten Baustein ergänzt. Der Neubau von 7 Reihenhäusern komplettiert den Wohnpark Spyck. Baubeginn ist für Herbst 2026 vorgesehen- die Klimaschutzsiedlung befindet sich demnach noch in Fertigstellung.
Die städtebauliche Ordnung ermöglicht es, den Straßenverlauf aufzunehmen, zur Spyckbrücke einen Abschluss und gleichzeitig einen Quartiersplatz zu bilden. Die “grüne Mitte” ist Dreh- und Angelpunkt des Quartiers. Dort befinden sich ein Wasserspiel, ein Boule-Platz sowie Hochbeete für ein Urban-Gardening-Konzept. Ein Pavillon bietet überdachte Sitzgelegenheiten.
In das Freiraumkonzept eingebunden ist der ruhende Verkehr. Der Großteil der Stellplätze wird unterirdisch in einer Tiefgarage geschaffen.
Ein einheitliches Gestaltungskonzept aus Sichtbetonfertigteilen und sandfarbenem Verblender sorgt für ein nachhaltiges Quartier mit großem Wiedererkennungswert und einer hohen Aufenthaltsqualität.
Ein abgestimmtes Energiekonzept unterstreicht die Idee des Quartiers.
Darstellung: REPPCO Architekten